05.06.2019
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Vorbildgebender Einsatz

Am Mittwoch, 29.5.2019, fand in der Münchner Residenz die Verleihung der Rettungsmedaille und der Christopherus-Medaille durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder statt.

Mit den staatlichen Auszeichnungen für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr wird der mutvolle und uneigennützige Einsatz zur Rettung von Menschenleben gewürdigt. Der Freistaat Bayern würdigt damit den hohen ethischen Wert des Lebenseinsatzes zur Rettung von Menschen sichtbar, denn die Retter setzen auch Zeichen: „Helfen statt Wegsehen!“. Die „Bayerische Rettungsmedaille", die seit November 1952 verliehen wird, erhält, wer zur Abwendung von Lebensgefahr für Menschen oder zur Rettung eines Menschen aus Lebensgefahr sein eigenes Leben einsetzt.

Seit Januar 1984 wird die „Christophorus-Medaille“ für Rettungstaten, die ohne unmittelbare Lebensgefahr aber unter besonders schwierigen Umständen für den Retter ausgeführt worden sind, verliehen.

Beide Auszeichnungen wurden vom Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder im Rahmen einer Feierstunde im stilvollem Ambiente des Antiquariums der Münchner Residenz überreicht. Dr. Markus Söder hat auch der Straßkirchner Gemeindebürgerin Ingrid Grieb, die eine Rettungstat unter besonders schwierigen Umständen durchgeführt habt, eine öffentliche Belobigung ausgesprochen und ihr die Christophorus-Medaille verliehen. Am 9. Februar 2018 stieß bei Bogen ein Personenkraftwagen frontal mit einem Lastwagen zusammen. Ingrid Grieb und ein anderer Helfer schafften es, den PKW-Fahrer, der einen Arm verloren hatte und in seinem Auto eingeklemmt war, aus dem Auto zu ziehen. Für diese vorbildgebende Leistung erhielt die Bürgerin die Christophorus-Medaille.

Ingrid Grieb wurde mit der Christophorus-Medaille des Freistaates Bayern ausgezeichnet: Im Antiquarium der Münchner Residenz erfolgte die Ehrung der Straßkirchnerin. Im Bild von links: Stellv. Landrätin Barbara Unger, Reinhold Grieb, Ingrid Grieb und Straßkirchens Bürgermeister Christian Hirtreiter

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